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Rezept Kürbis-Chutney

Marcus Duchardt | 09.10.2017

Können Sie sich vorstellen, dass Kürbis früher als Essen armer Leute galt? Heute wird er sogar in Haubenrestaurants serviert. Kein Wunder, denn er steckt nicht nur voller Nährstoffe, sondern schmeckt auch noch ausgezeichnet. Vor allem, wenn er zu Chutney verarbeitet wird. Und wie das geht, verraten wir Ihnen hier.

Sie brauchen:
Einen Hokkaido-Kürbis mittlerer Größe
Eine weiße Zwiebel, in Würfel geschnitten
2 Sternanis
1 Zweig Rosmarin
250 ml trockenen Weißwein
1 l hellen Gemüsefond
2 EL weißen Balsamicoessig

Zubereitung:
Entfernen Sie das Kerngehäuse vom Kürbis und schneiden Sie das Fruchtfleisch in ca. 2x1 cm große Stücke. Kochen Sie den Fond mit Essig, Rosmarin und Anis auf, geben Sie die Zwiebelwürfel sowie die Kürbisstücke hinein und lassen Sie sie fünf Minuten leicht köcheln. Füllen Sie alles in saubere Einmachgläser ab und verschließen Sie diese. Nun stellen Sie die Gläser in einem Wasserbad für etwa eine halbe Stunde bei 80° in den Ofen. Anschließend nehmen Sie sie heraus, stellen Sie auf den Kopf und lassen sie abkühlen. 
Genießen können Sie das Chutney warm oder kalt zu Fisch und Wildfleisch. Es passt auch perfekt zu einem vegetarischen Gericht wie etwa gebratenen Pilzen.

WissenswertesKleine Kürbiskunde

Er hat nur 25 kcal pro 100 g und ist damit ein besonders kalorienarmes Gemüse: Der Kürbis, der mit Melone, Gurke und Zucchini verwandt ist, punktet in jeder Hinsicht. Er ist nämlich auch – wenn er denn orange ist – voll mit Carotinoiden, außerdem enthält er Kalium und Eisen. Seine Kerne und das dunkle, wundervolle Öl, das daraus gewonnen wird, sind wegen ihres hohen Gehalts an Vitamin E und essenziellen Fettsäuren sehr wertvoll. Saison hat der Kürbis in Österreich ab September, die beliebtesten Sorten sind Hokkaido-, Butternuss-, Moschus-, Patisson- und Spaghettikürbisse.

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Marcus Duchardt

Marcus Duchardt

Der Küchenchef des HeLeni hat Erfahrung: Marcus Duchardt
war Sous-Chef im Restaurant Schwarzreiter im Vier Jahreszeiten
Kempinski, das zwei Hauben und 15 Gault-Millau-Punkte
zählt, und hat sein Handwerk im renommierten Hotel
Schreiberhof gelernt. Im HeLeni bringt er die Gäste zum
Staunen. Mit Zutaten von höchster Qualität, handwerklichem
Geschick – und überraschenden Ideen.