Werders österreichische Heimat
Rückblick auf das 13. Sommer-Trainingslager
Auch in diesem Sommer ist es wieder soweit: Mitten in der Vorbereitung auf die Saison macht sich der SV Werder Bremen auf den Weg in das österreichische Zillertal, um sich unter traumhaften Bedingungen die nötige Kraft für die anstrengenden Fußballmonate zu holen. Es ist in diesem Jahr der elfte Sommer, den die Grün-Weißen inmitten eines beeindruckenden Bergpanoramas verbringen. Nicht ganz so lange, aber immerhin zum achten Mal gastieren die Bremer dabei im „ZillerSeasons DasPosthotel“.
„Es ist schon ein wenig wie nach Hause kommen, wenn ich durch die Schiebetür des DasPosthotels gehe. Man kennt sich, wird von vielen in den Arm genommen, man weiß einfach wo was ist und der Cappuccino schmeckt noch genauso gut wie im Vorjahr“, blickt Clemens Fritz schon voller Vorfreude auf die Tage im Zillertal. Der 41-Jährige kennt das Zillertal sowohl als Spieler als auch in seiner aktuellen Funktion als Leiter Profifußball & Scouting. „Und auch wenn man denkt, dass man schon alles kennt, entdeckt man immer wieder etwas Neues.“
Diesen ersten Eindruck in jedem Sommer bestätigt auch Frank Baumann, Werders Geschäftsführer Fußball: „Wir könnten uns kein besseres Quartier wünschen. Dieser Geruch von Holz, wenn man in die Lobby tritt, der einladende Garten und diese herzliche Gastfreundschaft. Man kennt sich schon seit so vielen Jahren, wir sind irgendwie mit der Familie Egger mitgewachsen.“ Dabei hat sich DasPosthotel in puncto Annehmlichkeiten und Service immer weiterentwickelt: „Wir haben für unseren Aufenthalt das gesamte Hotel für uns. Das sorgt natürlich auch untereinander für eine gewisse Geborgenheit. Es sind dazu neue Räumlichkeiten entstanden, der Spa-Bereich ist immer auf dem neusten Stand, unser Koch ist in stetigem Austausch mit dem Küchenpersonal, wenn wir vor Ort sind. Das sind alles Annehmlichkeiten, die wir nicht missen möchten und für die wir dankbar sind.“
Doch auch außerhalb der Wände des ZillerSeasons DasPosthotel“ hat sich in Zell am Ziller in den letzten Jahren viel getan. Schließlich wird die Mannschaft seit Jahren von zahlreichen Fans begleitet, für die ein Programm vor Ort organisiert wird. Eine Reise für die Sponsoren ist hinzugekommen, der Aufsichtsrat schaut vorbei und auch die WERDER Fußballschule hat nicht weit entfernt ihre Zelte aufgeschlagen. „Es ist schon fast eine kleine Werder-Welt in Zell am Ziller entstanden. Das Zillertal ist aber auch der perfekte Ort, wenn man den Fußball mit einem Sommerurlaub verbinden möchte“, so Baumann.
Auch wenn neben den Trainingseinheiten und Gesprächen mit Trainer, Spielern, Beratern, Medien und Sponsoren nicht so viel Zeit bleibt, versucht Frank Baumann auch mal in den Genuss der zahlreichen Freizeitmöglichkeiten zu kommen. „Wir hatten mal einen sehr schönen Abend am Fichtensee, ein herrlicher Blick. Letztes Jahr sind wir mitten in der Nacht auf einen Gipfel gestiegen, um den Sonnenaufgang mitzuerleben. Das kann ich einfach nur empfehlen.“
Eine Tradition, die sich bei Werder seit Jahren entwickelt hat, wird auf jeden Fall Clemens Fritz wieder in Angriff nehmen. „Es gibt in der Nähe eine Kapelle auf einem Berg. Nach den Trainingseinheiten ist es für einige aus dem Trainer- und Staffteam zur Tradition geworden, mit dem Fahrrad dorthin zu fahren. Eine wirklich anstrengende Strecke, die sich aber absolut lohnt. Zur Belohnung warten oben immer ein kaltes Getränk. Mal schauen, wer sich dieses Jahr traut.“




